in situ

2004 | BIBLIOTHEK _ Gundeldingerfeld, Basel

Die Halle 8, wegen ihrer Form «Basilika» genannt, wurde 1889 gebaut. Sie ist das einzige denkmalgeschützte Gebäude auf dem Gundeldinger Feld. Im Zuge der Umnutzung des Gundeldinger Feld wurde die 80 m lange Halle in drei geteilt: im vordersten Teil befindet sich das Restaurant eo ipso, im mittleren Teil das Querfeld und im hintersten Teil die Bibliothek der ABG.

Der Eingang und die Ausgabetheke der Bibliothek befinden sich im hohen zentralen Raum. Im Seitenschiff befinden sich die Nebenräume.

Der Industrieklötzliboden in der ehemaligen Werkhalle wurde mit einem Gussasphalt überzogen. Anstelle der Warmluftheizung wurden katalytische Gasheizungen eingesetzt, die die Halle nur während der Öffnungszeiten der Bibliothek heizen.

Die Büchergestelle zonieren sowohl die grosse Halle mit ihren 9 m Raumhöhe als auch die Seitenschiffe. Dort wurden auch ein Büro und die sanitären Anlagen eingebaut.

Um den grossen Widerhall in der Halle zu dämpfen, sind an den Querwänden Akkustikplatten eingebaut und an mehreren Orten Teppiche gelegt worden.

 Durch die Oberlichter fällt viel indirektes Licht in den Raum, der so tagsüber mit natürlichem Licht gut ausgeleuchtet ist.

PROJEKT GGG Bibliothek, Umbau Halle 8

ORT Gundeldinger Feld, Basel

BAUJAHR 2004

BAUHERRSCHAFT Kantensprung AG

PROJEKTLEITUNG Eric Honegger

FOTOS Marc Renaud