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2013 | WOHNE IM ÖPFELSEE

Für den Verein Sonnhalde Gempen haben wir ein Wohnheim realisiert für vorwiegend ältere Menschen mit einer Behinderung. Die Wohnstätte bietet insgesamt 20 Erwachsenen einen betreuten Wohnplatz, aufgegliedert in 3 Wohnungen mit je 6 Plätzen und 2 Studios.

 Im Erdgeschoss wurden eine Cafeteria mit Laden und ein Mehrzweckraum realisiert - ein Ort der Begegnung, der auch für Besucher und Nachbarn offen steht. Neben allgemeinen Räumen wie Empfang, Büro, Arztzimmer, Mitarbeiterzimmer, Schmutzgarderobe gibt es im Erdgeschoss auch einen Gruppenraum für verschiedene Anlässe. Ebenfalls im Erdgeschoss sind die 2 Studios untergebracht, die ein selbständiges Wohnen ermöglichen, aber trotzdem im Bedarfsfall Betreuung anfordern können.

In den Obergeschossen befinden sich die 3 Wohngruppen, wobei darauf geachtet wurde, dass mit internen Verbindungen verschiedene Begegnungszonen und Bewegungsräume geschaffen wurden. Ein Atelierraum für kreative Beschäftigung, ein Pflegebad als Wellnessoase und eine grosszügige Dachterrasse sind für alle 3 Wohngruppen im Dachgeschoss vorhanden.

Im Untergeschoss sind eine Autoeinstellhalle mit 10 Plätzen, sowie Kellerräume und Technikräume untergebracht.

Das Haus wurde nach Minergie-Standard gedämmt, allerdings wurde auf das Label verzichtet. Ebenfalls wurde bewusst auf eine Komfortlüftung für alle Zimmer verzichtet und nur die Sanitär- und innenliegenden Räume wurden mit einer WRG-Lüftung ausgerüstet. Beim Energiekonzept und der Haustechnik wurde auf nachhaltige, ökologische Konzepte Wert gelegt. So wird das Gebäude heute als Pionierprojekt in der Region mit einem Eisspeicher und Wärmepumpen geheizt, Absorbermatten führen dem Gebäude Sonnen- und Umgebungswärme zu, Regenwasser wird für WC-Spülung und Gartenbewässerung gesammelt und eine Fotovoltaik Anlage produziert Strom für den Betrieb.

PROJEKT Wohne am Öpfelsee | Neubau
ORT Neue Heimat 8, Dornach
BAUJAHR 2012/13
BAUHERR Verein Sonnhalde, Gempen
PROJEKTLEITUNG Esthi Grass-Haas

IN ZUSAMMENARBEIT Eliane Zihlmann
BAULEITUNG Norbert Gerigk

FOTOS Martin Zeller