in situ

«WERK» // SULZERAREAL IN WINTERTHUR - DIVERSITÄT DURCH LANSAMKEIT

Aus dem Artikel:

ENTWICKLNGEN IN AREAL SULZER-STADTMITTE

In kleinen Schritten entwickelt sich das 22 Hektaren grosse Areal Sulzer-Stadtmitte in Winterthur zu einem industriell geprägten, durchmischten Quartier. ...

AREAL IM AREAL: DER LAGERPLATZ

Eine eigene Entwicklung ergab sichin den 1990er Jahren im südlichen Teil des Sulzer-Areals, dem sogenannten Lagerplatz. In dem rund  48 000 Quadratmeter grossen, länglichen Grundstück entlang dem Gleisfeld stehen neben einigen grossen Hallen auch viele kleinräumige Altbauten, die ein Netz von Gassen und kleinen Plätzen durchzieht. Hier hatten, begünstigt durch günstige MIetzinse und prekäre Zukunftsaussichten, die unterchiedlichsten Zwischennutzing Platz gefunden ... So wurde der Lagerplatz zu einem einmaligen Biotop der Kreativwirtschaft – auf Zeit. Die Altbauten galten als kaum sanierbar, und ihr Abbruch als sicher. Eine TEstplanung ergab die Grundlage für den Gestaltungsplan, der Neubauten in hoher Dichte erlaubt. Doch inzwishcen hatten sich die fast 100 Nutzerinnen und Nutzer im «Arealverein» organisiert und wehrten sich gegen die drohenden Abbrüche. Die Rettung für die Winterthurer kam aus Basel: das Büro in situ von Barbara Buser und Eric Honegger, das den Arealverein beriet, stellte den Kontakt zur Stiftung Abendrot her, einer ökoligisch und sozial nachhaltig orientierten Pensionskassenstiftung, die in Basel bereits das Kulturzentrum «Gundeldingerfeld» besass. 2009 kam der Kauf zustande, und seither ist vom Abbruch nicht mehr die Rede. Die Stiftung hat begonnen, die Bautenauf dem Lagerplatz dauerhaft in Stand zu setzen und mit punktuellen Neubauten und Aufstockungen zu versichten. Dabei stützt sie sich auf Arbeitsgruppen der Mieterschaft, die gemeinsame Aufgaben wie etwa die Gestaltung der Freiräume selbständig anpacken. ...

WERK, bauen und wohnen - ganzer Artikel
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